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Filmkonzert Charlie Chaplin´s  Goldrausch

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DIE WEIHNACHTSVERANSTALTUNG

Das Konzerterlebnis:

Der Goldrausch
Regie
Musik

Darsteller

Länge

USA, 1925
Charles Chaplin
Charles Chaplin (1942)
Einrichtung: Carl Davis
Charlie Chaplin, Georgia Hale, Mack Swain u.a.
96 Minuten

Es spielt die Europäische FilmPhilharmonie - Hamburger Symphoniker unter der musikalischen Leitung von
Frank Strobel

18. und 19. Dezember 2003 in der Musik- und Kongreßhalle Lübeck (MuK)

Konzert Eintrittspreise
Preiskategorie A 33,00 €
Preiskategorie B 29,00 €
Preiskategorie C 24,00 €
Preiskategorie D 19,00 €
Preiskategorie E 14,00 €
zuzüglich Vorverkaufsgebühr

Karten gibt es ab sofort bei
tips & ticket in der Musik- und Kongreßhalle Lübeck, Willy-Brandt-Allee 10, 23554 Lübeck.
Telefon: 0451/790 44 00
Mo-Fr
9.00 ­ 19.00 Uhr, Sa 10.00 ­ 15.00 Uhr.
>>EMAIL

Alaska 1898. Im Goldrausch stürzt sich auch Charlie in das gefahrenvolle Leben der Goldschürfer. Auf seiner entbehrungsreichen, aber aufregenden Suche nach Reichtum und Glück kämpft er mit Gangstern und Halunken, mit Schneemassen und kippenden Berghütten, mit Hunden und Schuhsohlen. Doch je trostloser die Lage, um so erheiternder sind die Einfälle Charlies... Unvergeßlich sind die Momente, in denen der hungernde Tramp genüsslich seinen Schuh verzehrt oder virtuos mit zwei Brötchen tanzt. Am Ende dann – nachdem er alle widrigen Umstände in unnachahmlicher Manier gemeistert hat – wird Charlies unbeirrbares Streben durch Gold und die Liebe seiner angebeteten Georgia belohnt.

Charlie Chaplin in einem seiner größten Meisterwerke!

Frank Strobel

 


 
Biographie Frank Strobel
Als ein Künstler, der sich ganz bewußt zur Auseinandersetzung mit übergreifenden Genres und Stilarten der Musik bekennt, pflegt der 1966 in München geborene Dirigent Frank Strobel neben dem klassisch-romantischen Repertoire und der Musik des 20. Jahrhunderts mit großer Lust auch das weite Feld von "Musik und Film". Er leitete einige Uraufführungen von Werken der Komponisten Franz Schreker, Alexander Zemlinski und Siegfried Wagner sowie eine Reihe von Erst- und Uraufführungen jüngerer Werke des Musiktheaters. Eine besondere künstlerische Beziehung verband ihn mit Alfred Schnittke bis zu dessen Tod. In den letzten Jahren nahm er mit dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin eine Reihe von Konzertsuiten mit Filmmusik Alfred Schnittkes auf. Neben seiner Konzerttätigkeit ist Frank Strobel als Filmdirigent international bekannt geworden. Er richtete sowohl Originalmusiken als auch Neukompositionen zu über vierzig Stummfilmklassikern ein, die unter seiner Leitung in Opern- und Konzerthäusern, Filmtheatern und OpenAir-Veranstaltungen zur Aufführung kamen. Etliche dieser Produktionen wurden von den Fernsehanstalten ZDF, arte, SDR und 3sat aufgezeichnet. Und er spielte mit einer Reihe von Symphonieorchestern Musik für neue Kino- und Fernsehfilme aus Deutschland, Großbritannien und den USA ein, sowie natürlich auch Werke aus anderen Genres für Rundfunk und Schallplatte (Veröffentlichungen unter anderem bei BMG, Polydor, wea und cpo). Konzertreisen führten ihn in nahezu alle europäischen Länder sowie in die USA, nach Kanada, Mittel- und Südamerika als auch nach Asien. Er nahm an verschiedenen Festivals teil, u.a. an den Berliner und Wiener Festwochen. Frank Strobel lebt heute in Berlin.
Portrait der Hamburger Symphoniker
Die Hamburger Symphoniker wurden 1957 gegründet. Erster Chefdirigent war Robert Heger. Zu den weiteren Chefdirigenten gehörten Imre Kertesz, Gabor Ötvös und Miguel Gómez- Martínez. Auch Horst Stein, Charles Mackerras, Klauspeter Seibel, Ralf Weikert und Placido Domingo haben neben vielen weiteren Dirigenten Konzerte des Orchesters geleitet. Chefdirigent ist seit Herbst 2000 Yoav Talmi. Stammsitz des Orchesters ist die Hamburger Musikhalle.
Der Wirkungsbereich des Orchesters umfaßt neben Sinfonie- und Kammerkonzerten das gesamte Konzertrepertoire von Barockmusik bis zu zeitgenössischen Werken und zahlreichen Uraufführungen - im Jahre 1997 mit Manfred Trojahn, 1998 mit Wolfgang Rihm - sowie Opernvorstellungen in der Hamburgischen Staatsoper, Ballettaufführungen mit John Neumeiers Compagnie und Operngalas mit Sängern wie Teresa Berganza, Montserrat Caballé, Edita Gruberova, Waltraud Meier, Cheryl Studer, Francisco Araiza, José Carreras, Placido Domingo, Nicolai Gedda und Ruggiero Raimondi.
Das normale Repertoire wird durch zahlreiche weitere Konzerte ergänzt, die sich in den Programmen anderer Hamburger Orchester nicht finden, wie z.B. Kinder- und Filmmusikkonzerte. Außerhalb Hamburgs spielen die Symphoniker Konzerte in vielen Städten im norddeutschen Raum. Als Botschafter Hamburgs unternahmen sie Auslandstourneen u.a. nach Großbritannien, Skandinavien, Frankreich, Spanien, in die Schweiz und nach Italien und Polen.
Kurzportrait der Europäischen FilmPhilharmonie
Die Europäische FilmPhilharmonie ist eine Konzertgesellschaft für Filmmusik. Sie wurde im Jahr 2000 mit dem Ziel gegründet, das Genre Stummfilm und Musik als eigenständige Kunstform zu etablieren und gleichzeitig das filmmusikalische Kulturerbe zu popularisieren.

In ihrer Form einzigartig in Europa, vereint sie unter ihrem Dach einen Orchesterverbund erstklassiger und international renommierter Klangkörper, dem derzeit die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, die Norddeutsche Philharmonie Rostock, die Hamburger Symphoniker, die Münchner Symphoniker und das Ensemble/Orchester Kontraste aus Nürnberg angehören. Weitere Orchesterbeitritte sind in Vorbereitung.

Auf hohem künstlerischen Niveau präsentiert die Europäische FilmPhilharmonie in ihren FilmKonzerten Musik zu Stummfilmen. Beeindruckende FilmmusikKonzerte werden zu Entdeckungsreisen, während derer die Zuhörer musikalische Highlights bekannter Filmklassiker erstmals in ihrer ganzen sinfonischen Klangfülle erleben können.

Zur Realisation und Durchführung von FilmKonzerten und FilmmusikKonzerten kooperiert die Europäische FilmPhilharmonie mit Konzerthäusern, Orchestern und Kulturveranstaltern in aller Welt. Dabei übernimmt sie neben der Programmkonzeption und Projektberatung auch die Organisation von Film- und FilmmusikKonzerten vor Ort. Mit ihrem Anspruch an höchste Qualität setzt die Europäische FilmPhilharmonie Maßstäbe.

Europäische FilmPhilharmonie
Die FilmPhilharmonie GmbH
Tieckstr. 9
10115 Berlin
Fon: 030/27890-190
Fax: 030/27890-195

info@filmphilharmonie.de
www.filmphilharmonie.de
 

PRESSESTIMMEN ZU DER GOLDRAUSCH - THE GOLD RUSH
„Noch nie hat man eine solch überzeugende und perfekte Live-Begleitung gehört (...).“
Südkurier, 22. Februar 2003

„(...) Sinfonische Filmmusik auf höchstem spielerischem Niveau.“
Südwest-Presse, 21. Februar 2003

„Einen Hauch von Luxus hatte diese Veranstaltung, Kino mit Konzertglanz; sowas wollte man gerne öfter haben. (...)“
Süddeutsche Zeitung, 20. Februar 2003

„Der Abend wurde zu einem Ereignis für Klassikfreunde und Kinofans gleichermaßen (...).“
Saarbrücker Zeitung, Dienstag 12. Februar 2002


Tänzerische Heiterkeit
Südwest-Presse, 21. Februar 2003

Charlie Chaplins “The Gold Rush”. (…)
Die „Franziskaner-Lichtspiele“ waren voll besetzt, als Frank Strobel mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz den wohl außergewöhnlichsten Programmpunkt des diesjährigen Großen Meisterkonzert-Zyklus präsentierte. Viele neue, junge Gesichter waren zu sehen, was dafür spricht, dass Kulturamtsleiter Schmidt-Scherers Versuch, „neues Publikum“ in die Meisterkonzerte zu locken, zumindest an diesem Abend von Erfolg gekrönt war.
Gezeigt wurde die von Chaplin im Jahre 1942 neu geschnittene Fassung des 1925 gedrehten Stummfilm-Epos, in welchem der arme Tramp Chaplin sich als Goldsucher am Klondike versucht, Hunger und Entbehrungen mannigfacher Art heil übersteht und zum Schluss nicht nur als Multimillionär, sondern obendrein glücklich verliebt am Arm seiner Georgia heimkehrt. Ein riesiges Vergnügen, wie Chaplin im charakteristischen Wackelschritt durch die verschneite, eisige Berglandschaft zieht. (...)
Für sein anrührendes cineastisches Meisterwerk hat Chaplin eine Musik komponiert, welche gerade in der sinfonischen Fassung die Stimmungen und Szenen so treffend kommentiert, dass man sich eine andere Form der Präsentation gar nicht vorstellen mag – „Film“-Musik im allerbesten Sinne eben. Da wird, je nach Situation, ausgiebig von Wagner bis Rimski-Korsakow zitiert, in dramatischsten Tiefen gewühlt, tänzerische Heiterkeit ausgelebt – ja, in seiner Liebesgeschichte erweist sich Multitalent Chaplin gar als unverbesserlicher Romantiker, so voll Hingabe und Verzückung sind Bilder und Musik aufeinander abgestimmt.
Schade fast, dass das Geschehen auf der Großleinwand die ganze Aufmerksamkeit des Publikums fordert, denn die Musiker der Staatsphilharmonie erwiesen sich als glanzvoller, hochmusikalischer und voll Spielfreude agierender Klangkörper, beweisen gar mit dem Vortrag des Liedes „Auld Lang Syne“ sängerische Begabung. Eine hervorragende Gesamtleistung, zumal die Musik genau auf die Szenen abgestimmt ist, was außergewöhnliche Präzision voraussetzt, die auch erreicht wird und zwar ohne die musikalische Qualität im geringsten zu beeinflussen.
Hochkonzentriert, voller Hingabe, dennoch immer souverän und präzise, mit beinahe schlafwandlerischer Sicherheit leitet Dirigent Strobel das musikalische Geschehen – sinfonische Filmmusik auf höchstem spielerischem Niveau. Man sollte sich nun nicht dem Irrtum hingeben, dass eine Filmvorführung mit sinfonischer Orchesterbesetzung zu jener Zeit die Regel war – diese Form der Präsentation blieb auch damals wenigen großen Häusern in den Metropolen vorbehalten. (...)
(Jörg Wenzler)